Freitag, 21. Dezember 2012

Der Rest von 2012 - und Geschenkideen in letzter Minute!

Oh weh, ich hab vor lauter Vorweihnachtswahn meine Blogs total vernachlässigt! Aber das wird alles wieder besser.

Die letzten Wochen waren geprägt von den Vorbereitungen für den von mir organisierten Künstlermarkt Home Is Where My Art Is.

 

Für meinen eigenen Stand habe ich was Neues (und auch Altes) ausprobiert, das mir große Freude bereitet: Emaille!

 

Dazu passend habe ich Perlen gemacht und alles zu schönen, langen Ketten verarbeitet.

 

Das bin ich an meinem Stand.

 

Zusätzlich zum Glasschmuck hatte ich noch Schals genäht und bedruckt.

 

Der Markt war ein toller Erfolg und hat riesigen Spaß gemacht. Auch die Offenbach Post schrieb sehr nett darüber.

 

Nach all dem Marktstress hab ich mich ein bißchen am Computer entspannt und zwei digitale Collagen zusammengeschnippelt. Diese hier ist mein Beitrag zur Weihnachtszauber-Aktion von Drachenfels...

 

...und hier habe ich anlässlich des 200. Geburtstag von Grimms Märchen ein modernes Rotkäppchen fotografiert. Es hat noch viel größere Augen als der Wolf und lässt sich nichts mehr gefallen.

 

So, nun zu Euch, liebe Leser! Fehlt Euch eigentlich noch ein Geschenk für jemanden? Dann macht doch mal was selbst! Ich habe ein paar Anregungen für Euch zusammengetragen und freue mich über weitere Ideen in den Kommentaren!

Tipp 1: Verschönerte Lampe. Ganz einfach, wenn man erstmal den Besuch bei Ikea am Samstag vor Weihnachten nervlich überstanden hat. Besuch an der Glögg-Hütte einplanen! :-)

Tipp 2: Monogrammtassen...will ich schon sooo lange machen!

Tipp 3: Schneeflockenbilder aus Häkeldeckchen.

Tipp 4: Und wenn die Zeit wirklich drängt, die Geschäfte schon zu haben und man wirklich nur das Nötigste im Haus hat, einfach schnell die Milchtüte austrinken und ein Portemonnaie draus basteln!

Habt schöne Festtage!

Samstag, 10. November 2012

Rabimmel, rabammel, rabumm!

Ich hab' Laternen gemacht! Die Kinder hatten im Kindergarten ganz tolle gebastelt...

 

...da können Mama und Papa ja wohl kaum düster und laternenlos nebenhertrotten! Zuerst hatte ich die Idee, aus meiner schönen, pinkfarbenen Schauma-Flasche einen Fisch zu gestalten. Die Form bietet sich doch sehr an.

 



Leider leuchtete er doch sehr funzlig, so daß ich aus zwei Getränkeflaschen grüne Schmetterlingsschweine gemacht habe. Mittendrin erreichte mich glücklicherweise Bine Brändles Bastelvideo, so daß ich mir die Idee mit den Pfeifenputzerbeinen abgucken und noch ein waschechtes Glühwürmchen draus machen konnte! :-) Und vor allem, liebe Bine: Danke für die geniale Aufhängung! Ich hätte es ja beinahe viiiiel zu kompliziert gelöst. So ist es super! (Für alle Unwissenden: Einfach ein Kreuz reinschneiden und Birnchen vom Laternenstab durchstecken - schon hält's ganz ohne Faden!)

 Dieses Würmchen war für mich...

 



...und dieses hier für eine befreundete Mama aus dem Kindergarten.

 



Natürlich musste ich mir für meinen Mann etwas Maskulineres einfallen lassen. Da er ein Totenkopf-Typ ist, gab es diese schöne Laterne (mit der auch am katholischen Gottesdienst vor dem Laternenumzug teilnehmen musste...muahaha!)

 



Die Laternen kamen beim allen umherziehenden Eltern und Kindern sehr gut an und wir wurden oft darauf angesprochen. Außerdem wurde mir spontan die Leitung eines Laternenbastelnachmittags in der Bücherei für's nächste Jahr angeboten. :-) Ich freue mich riesig darüber, was aus dem Plastikmüll noch Tolles geworden ist! Und noch ein kleiner Basteltipp für alle, die eine Last-Minute-Laterne gestalten möchten: Schutzumschläge für Schulhefte geben prima Flügel, Flossen, Schleifen und dergleichen ab. Schulkinder haben immer einen alten, kaputten irgendwo rumfliegen - und neu bekommt man sie in allen Farben für nur ca. 35 Cent! Statt 'professioneller' Kulleraugen kann man auch kleine Plastikdeckelchen von der Zahnpasta oder Kreise aus Moosgummi nehmen, auf die man mit dem Edding einen schwarzen Punkt malt. Also, wühlt mal ein bißchen im gelben Sack, dann könnt Ihr morgen noch am Umzug teilnehmen! Wir haben unseren hinter uns...und ich kuriere jetzt meine Erkältung aus!

Montag, 27. August 2012

Muahahaha!



Heute zeige ich Euch die 7 Steintotenköpfe, die ich im Urlaub gestaltet habe. Findet Ihr sie auch etwas verstörend? :-)

Die Steine dazu habe ich natürlich am Ostseestrand gesammelt. Die allerschönsten Exemplare, machmal auch Fossilien, findet man in Rosenfelde an einem strandkorbfreien Strand, der zu einem großen Teil von nackigen Campingplatzgästen genutzt wird. Glücklicherweise gibt es eine Stelle, die man auch mit Kleidung betreten darf.



Wie findet Ihr die kleinen Freunde? Schön oder eklig?

Samstag, 21. Juli 2012

Seltsame Produkte (Teil 1)

Heute war ein großer Einkaufstag...und nun schaut mal, was ich alles entdeckt habe!

Diesen Käse hab ich beim Aldi gesehen. Ich frage mich erstens: Warum sind große Löcher ein tolles Feature? Ist auf dem Brot doch eher doof! Und zweitens: Warum haben dann die Scheiben nur ein einziges, winzigkleines Löchlein? Ein wahrhaft seltsames Produkt!



Beim Rewe gab's Futuromelone - toller Name! Sieht so die Melone der Zukunft aus? Außen wie eine zu braun geratene Wassermelone, innen wie eine Honigmelone? Wird es in der Zukunft nur noch eine Melonensorte geben, die alle Arten in sich vereint?



Und dann ist da noch...das Ding! Das hat mich wirklich schockiert, befremdet, verstört! Gehört das so? Fehlt da ein Gehäuse? Wird es sich zu irgendwas transformieren? Hatte die Designabteilung Betriebsausflug? Und die allerwichtigste Frage: Was IST das? Ich weiß es natürlich, aber was meint Ihr? Ratet doch mal in den Kommentaren!

Montag, 16. Juli 2012

Mein Steinpudding-Mosaik

Heute komme ich endlich dazu, Euch zu zeigen, was ich an einem Samstag Ende Juni gemacht habe. Wichtigste Zutat dafür: ein frischer Schlumpf, der einen geheimen Schleichweg zum Baumarkt kennt. Im riesengroßen Baumarkt auf der Hanauer Landstraße kaufen wir das hier:



Genau, das ist ein Sack Beton. Von zu Hause hatte ich das hier mitgebracht: Glassteinchen und zurechtgeschnittenes Flachglas. (Danke für die Hilfe, liebe Audrey!)



Zwischendurch im Baumarkt finden wir, daß Mischmaschinen in neu und sauber doch eigentlich super aussehen. Doch leider passt das Gerät weder in den Einkaufswagen, noch in den Smart Roadster. Und ein Preisschild können wir auch nicht finden. Also muss diese freundliche Mischmaschine ran:



Während die Maschine arbeitet, schütze ich mich mit professioneller Schutzkleidung vor dem aggressiven Staub. Vollkommen überflüssig, wie sich noch herausstellen wird.



Der Beton wird ganz dicht neben dem iMac auf dem Schreibtisch in Blumenuntersetzer aus Plastik gefüllt. Er sieht eigentlich gut aus, nicht zu flüssig. Das täuscht.



Das Mosaik wird schon vorbereitet, da der Beton angeblich (danke, Bine!) nach einer Stunde anfängt, fest zu werden. Später werden wir herausfinden, daß das für unsere Mischung nicht zutrifft. Die Formen werden mit Margarine eingefettet, da es im Schlumpfenhaus leider nur ein Minifläschen mit sauteurem Trüffelöl gibt.



Das Mosaiklegen gestaltet sich sehr schwierig, da der Beton Widerstand leistet, wie ein sehr fester Pudding. Man kann die Steine gar nicht richtig reinlegen. Und wenn man draufdrückt, überwindet man die Oberflächenspannung im Beton so plötzlich, daß sie weg sind. Übrigens werden die Steinchen direkt in den Beton gelegt, ohne Kleber und Fugenmasse.

So sehen die fertig gelegten Mosaike aus. Ich brauche eigentlich nur die Sonne - wofür zeige ich ein anderes Mal. Die beiden anderen Teile sind nur entstanden, damit der ganze Aufwand sich lohnt. Hatte aber auf die Schnelle nur Glassteine in Matschfarben gekriegt...nicht so der Brüller. Alles, was ich mir so schön vorgestellt hatte (z.B. Millefiori) ist am Ende viel zu filigran und wäre einfach nur untergegangen.



Nach einer Stunde soll man schon über das Mosaik wischen können. Daran ist nicht zu denken, es bleibt total matschig und puddingartig. Die ganze Nacht muss es trocknen. Danach kratze ich die überflüssige Betonkruste mit einem rauhen Schwamm ab.

Die Sonne ist schön geworden, und alles hält. Das quadratischen Teil ist ganz ok und hält auch. Das kleine runde Mosaik sieht nicht so toll aus und verliert Steinchen. Insgesamt bin ich aber zufrieden, denn ich brauche ja, wie schon erwähnt, nur die Sonne.

So sehen die fertigen Platten aus. Sie sind theoretisch wetterfest...ich hoffe, das stimmt!



Wo die Sonne ihren Platz findet, zeige ich Euch, wenn alles fertig ist. Insgesamt ist das Mosaiklegen im Beton eine spaßige Angelegenheit und hat viel Potential für weitere Ideen. Nur an der Konsistenz müssen wir wohl noch arbeiten. Oder eine andere Sorte kaufen.

Montag, 7. Mai 2012

Mannheim - der Film

Am Samstag war ich in Mannheim im Luisenpark - gleichzeitig auf unserem Kindergartenausflug und bei Glas und Kunst im Park. Über Letzteres habe ich einen kleinen Film zusammengestellt. Das experimentelle Meisterwerk könnt Ihr hier anschauen:

Katis Impressionen

Lustig, daß diese beiden Veranstaltungen am gleichen Tag und am gleichen Ort stattfanden. Zuerst hatte ich überlegt, den ganzen Tag wie bei 'Manche mögen's heiß' hin- und herzurennen und dabei während des Laufens blitzschnell die Garderobe von 'Sportliche Mama in Regenjacke und Fleecepullover' zu 'Angesagte Perlenmacherin in modischer Kleidung mit selbstgemachtem Schmuck' (und wieder zurück) zu wechseln. Bin dann aber bei der ersten Variante geblieben. :-)

Sonntag, 6. Mai 2012

Frühlingszeit - bedruckte Jeansjackenzeit!

Zur Geburt meiner Zwillinge bekam ich von der lieben Annette süße Jeansjacken geschenkt, auf denen keine Größenangabe zu finden war. Immer mal wieder hab ich sie den Kindern anprobiert und heute...tatataaaaa!...ist der Tag gekommen: Die Jacken passen! Drei Jahre und sieben Monate mussten wir warten - aber dafür stimmt das Timing ganz genau. Die Jacken passen nicht im tiefsten Winter und nicht im knallheißen Hochsommer, sondern genau zur allerbesten Jeansjackenzeit. Danke, liebe Netti! Wir freuen uns jetzt ein zweites Mal.

Die Kinder wollten gerne bunte Blumen auf den Jacken haben, also haben wir sie vorhin schön bedruckt. Guckt mal:







Die Fotos sind nicht so der Hit, weil es heute ziemlich düster ist und nur in der Küche das Licht ausreicht - und zwar an der Stelle, wo eigentlich die Kaffeemaschine steht. Habe sie nur notdürftig abgedeckt, deshalb ist alles etwas hubbelig. :-)

Mein zweiter Beitrag über Jacken an einem Tag und schon der dritte im gesamten Blog. Wie sieht Eure Lieblingsjacke aus?